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Bundesweiter Wettbewerb "Mieterzeitung" - 15. 11. 2018

Gleich drei Gewinner kommen aus Niedersachsen!

Berlin – Die Sieger im Wettbewerb um Deutschlands beste Mieterzeitungen stehen fest. Auf dem Tag der Wohnungswirtschaft 2018 hat der GdW die besten Mietermagazine der Branche ausgezeichnet. Die Jury wählte unter dem Vorsitz von Journalist und ZDF-Moderator Mitri Sirin aus über 170 Bewerbern in den drei Kategorien kleine, mittelgroße und große Wohnungsunternehmen jeweils einen Sieger aus.

"Vor allem die Bandbreite der Formate und Themen, die in den Mietermagazinen dargestellt werden, hat mich bei der Auswahl der Wettbewerbsbeiträge begeistert. Unabhängig von der Unternehmensgröße werden politische, aber auch Lifestyle-Themen aufgegriffen und optisch modern und kreativ aufbereitet", so der Juryvorsitzende Mitri Sirin.

Bewertet wurden die Wettbewerbsbeiträge anhand von Gesamtlayout und grafischer Konzeption, Nachrichtenwert und Markenkonformität. Neben dem Juryvorsitzenden Mitri Sirin waren auch Michal Fabricius, Leitender WELT-Redakteur, Reinhart Bünger, Journalist beim Tagesspiegel, Diplom-Fotograf Andreas Simon sowie Dr. Matthias Rasch, Geschäftsführer der Grundstücks-Gesellschaft Trave mbH und Vorsitzender des Fachausschusses Kommunikation & Marketing des GdW sowie die wi-Chefredakteurin und GdW-Pressesprecherin Katharina Burkardt als Jurymitglieder aktiv.
Die Gewinner sind:

Die Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG mit ihrem Mietermagazin "Mein Zuhause" gewinnt in der Kategorie "Kleine Unternehmen mit bis zu 3.999 Wohnungen". Das Magazin besticht durch sein modernes Design, welches konsequent in allen Bereichen des Corporate Designs wiederzufinden ist. Eine abwechslungsreiche Themenmischung komplettiert das Magazin.

Die Jury sagt über die Zeitung "seriös mit Überraschungseffekt" und "herzlich wie authentisch".

Die Volkswagen Immobilien GmbH mit ihrem Mietermagazin "Zuhause" überzeugte die Jury in der Kategorie „Mittelgroße Unternehmen mit 4.000 bis 9.999 Wohnungen." Die Informationsvielfalt und der ausgeprägte Servicegedanke des Magazins werden durch ein eigenes digitales Format online erweitert und bereichert.

Die Jury sagt über das Magazin "tolles Format" und " Heimat nah dran".

Die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH entschied den Wettbewerb mit ihrem Mietermagazin "weltraum" in der Kategorie "Große Unternehmen mit mehr als 10.000 Wohneinheiten" für sich. Durch seine Gestaltung sticht die Mieterzeitung aus der Masse heraus. Die abwechslungsreiche Themenmischung ist auch für Nicht-Mieter interessant und lesenswert.

Die Jury sagt über das Magazin "hoher Wiedererkennungswert" und "ambitionierte, farbenfrohe Gestaltung".

Zusätzlich zu den drei Preisträgern wurde in diesem Jahr in Kooperation mit der Tageszeitung WELT ein Sonderpreis für das "Beste Cover" verliehen. Über ein Online-Publikumsvoting konnte mehrere Wochen abgestimmt werden. Insgesamt standen zehn von der Jury nominierte Titelbilder zur Wahl.

Der Sonderpreis 'Bestes Cover':
Die Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück eG gewinnt bei der Online-Abstimmung auf www.welt.de/mieterzeitung den Publikumspreis für das beste Titelbild. Das bunte und sommerliche Cover der Ausgabe 02/2018 ihrer Mieterzeitung "hallo Nachbar" erhielt die meisten Stimmen. Herzlichen Glückwunsch!

Mehr Staat für mehr Wohnungen: 40.000 neue Sozialwohnungen bis 2030 - 08. 11. 2018

Bündnis für bezahlbares Wohnen legt Empfehlungen vor

Das im März gegründete „Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen" hat auf dem 16. Wohnungspolitischen Kongress in Hannover erste Arbeitsergebnisse vorgelegt. Im Bündnis arbeiten rund 60 Organisationen, Verbände, Kammern, Kommunen und Unternehmen mit der Landesregierung zusammen. Das Ziel ist es, Lösungen für die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum zu entwickeln. Von den jetzt gemachten Empfehlungen erhoffen sich die Bündnisteilnehmer, dass die Wohnraumförderung neuen Schub erhält.
Ministerpräsident Stephan Weil: „Die Wohnraumfrage ist die soziale Frage unserer Zeit. Ihre Beantwortung entscheidet ganz wesentlich über den Zusammenhalt der Gesellschaft." Es sei nicht hinnehmbar, dass immer mehr Menschen allergrößte Schwierigkeiten hätten, eine für sie geeignete und bezahlbare Wohnung zu finden. „Alle Menschen in Niedersachsen müssen in einer anständigen und bezahlbaren Wohnung leben können. Um das zu erreichen, müssen wir alle viel Kraft aufwenden." Mit dem „Bündnis für bezahlbares Wohnen" stellten sich die Beteiligten ihrer sozialen Verantwortung. Allein bis 2020 seien rund 29.000 Wohnungen in Ein- und Zwei-Familien-Häusern sowie 33.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern erforderlich. Der Ministerpräsident betonte, dass das Land bereit sei, Finanzmittel des Landes in substanzieller Höhe bereit zu stellen, um mehr sozialen Wohnraum zu fördern.
Gemeinsam mit Bauminister Olaf Lies kündigte der Ministerpräsident an, dass das Land auf der Grundlage der Bündnis-Empfehlungen fünf Kernpunkte herausgearbeitete habe.
Bauminister Olaf Lies: „Wir wollen mehr sozialen Wohnraum schaffen und dafür werden wir die Förderbedingungen des Landes verbessern, günstiges Bauland mobilisieren, Kostensteigerungen beim Bau durch technische und fachliche Normen begrenzen, eine Nachverdichtungsoffensive starten und die Digitalisierung von Baugenehmigungsverfahren vorantreiben. Am Ende soll es uns mit diesem Maßnahmenpaket gelingen, die Zahl der neuen Sozialwohnungen von heute 1.000 Wohnungen im Jahr auf 4.000 Wohnungen zu steigern, so dass wir bis zum Jahr 2030 bis zu 40.000 neue Sozialwohnungen schaffen können."
Bauminister Olaf Lies machte deutlich, dass das Land seine Wohnraumförderbestimmungen bereits zu Beginn des Jahres 2019 auf der Grundlage der Bündnisempfehlungen neu fassen will. Angesichts niedriger Zinsen sollen zusätzliche Anreize dafür sorgen, dass mehr Geld in den sozialen Wohnungsbau investiert wird. So sollen die Grenzen der förderfähigen Baukosten und der zulässigen Mieten in Ballungsgebieten erhöht werden. Lies kündigte auch an, den Tilgungsnachlass für Investoren zu erhöhen und die Laufzeiten der Darlehen ebenso wie die Sozialbindungen für die Wohnungen zu verlängern.
Ein Engpass sei die Bereitstellung von Bauland. Das Land werde die Empfehlungen des Bündnisses aufgreifen und vorgeschlagene Instrumente wie die günstige Vergabe von öffentlichen Grundstücken zur Mobilisierung von günstigem Bauland nutzen, sagte Lies. Zudem solle das Erbbaurecht gestärkt werden, um so den Kostenfaktor Grundstück zu verbilligen. Die Schaffung von Wohnraum im Bestand soll erleichtert werden, indem für einen befristeten Zeitraum die Geltung bestimmter Bauschriften ausgesetzt werden soll.
Minister Olaf Lies würdigte die bisherige Arbeit des Bündnisses: „Es gibt einen breiten Konsens in Niedersachsen, die Wohnraumfrage gemeinsam zu lösen. In kurzer Zeit wurden vielfältige
Handlungsempfehlungen erarbeitet. Das allein ist schon ein wichtiger Erfolg. Nun geht es darum, weitere Einzelheiten auszuarbeiten und die Empfehlungen umzusetzen."
Auch Heiner Pott vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen ist „mit dem Zwischenergebnis zufrieden". Er verwies darauf, dass die Beratungen zur künftigen Förderpolitik konkrete Ergebnisse gebracht hätten. Dagegen gebe es in anderen Bereichen noch „offene Baustellen". „Daher", so der Verbandsdirektor weiter, „muss die viel versprechende Arbeit im Bündnis weitergehen. Um es im Baujargon zu sagen: Die Steine liegen bereit, der Mörtel ist angerührt, jetzt müssen die Wände gemauert werden. Alle sind gefordert."
Der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter forderte: „Wir haben jetzt einen entscheidenden Zwischenschritt auf dem Weg gemacht." Nun müssten die Pläne und Ideen in die Tat umgesetzt werden.

(gemeinsame Presseinformation der Niedersächsischen Landesregierung, der NBank und des vdw Niedersachsen Bremen)

19. November in Nienburg - 12. 10. 2018

11. Niedersachsischer Fachtag "Wohnen im Alter"

Der 11. Niedersachsischer Fachtag "Wohnen im Alter" findet am 19. November in Nienburg statt. "Individuelle und strukturelle Wohnungsanpassung in Niedersachsen – wie kann es weiter gehen?" ist das Thema. Wie ist der Stand der Wohnberatung in Niedersachsen und wie sieht es mit der Beratung zur individuellen Wohnungsanpassung aus? Wie kann strukturelle Wohnungsanpassung dazu beitragen, damit mehr bezahlbare Wohnungen ohne bzw. mit wenig Barrieren im Bestand entstehen? Wo liegen die Probleme? Was hat sich Neues getan in Niedersachsen und was kann getan werden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern? Neben Fachreferaten werden Praktikerinnen und Praktiker diese Themen diskutieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.neues-wohnen-nds.de/wohnberatung/aktuelles/

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