2017

10. 01. 2017 -  Wohnungsneubau reicht nicht aus – Nachholbedarf immer drängender

vdw-Chef Pott: „Sozialwohnungen werden zu einer Restgröße"

Hannover. Der Engpass am Wohnungsmarkt spitzt sich zu. Der Mietwohnungsneubau hat die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen können. Schlimmer noch: Die Lücke zwischen Bedarf und Angebot insbesondere bei bezahlbaren Wohnungen wird in den nächsten Jahren eklatant größer. „Die Zeit drängt. Wir brauchen schnell einen Kurswechsel in der Wohnungspolitik: Zuschüsse statt Darlehen", sagte Heiner Pott, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen, beim vdw-Neujahrsempfang am Dienstag in Hannover.

Trotz verbesserter öffentlicher Wohnraumförderung und …

 

2016

31. 08. 2016 -  vdw fordert in "Papenburger Erklärung" einen Paradigmenwechsel

"Wohnungsbauförderung jetzt von Darlehen auf Zuschüsse umstellen"

Papenburg. Einen Paradigmenwechsel in der Wohnungspolitik fordert der Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw). Statt wie bisher den Wohnungsneubau nur mit Darlehen zu fördern, müssten die Länder künftig Zuschüsse gewähren. Geld vom Bund könnte dabei helfen. „Erklärtes Ziel ist es, gerade in den Ballungszentren mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Doch der Neubaumotor stottert. Mit direkten Zuschüssen würde die Politik endlich in einen höheren Gang schalten“, sagte Verbandsdirektor Heiner Pott beim Verbandstag in Papenburg. Zu seinem Jahrestreffen konnte der …

 

11. 05. 2016 -  Architektenkammer und Wohnungswirtschaft veranstalten „Stadtgespräche“ / Eintritt ist frei

Learning von Hildesheim

Hannover/Hildesheim. Die diesjährigen „Stadtgespräche“ der Architektenkammer Niedersachsen und des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) finden in diesem Jahr in Hildesheim statt. Am Mittwoch, 18. Mai, und am Donnerstag, 19. Mai, diskutieren Experten in der „Bischofsmühle“ (Dammstraße) jeweils von 19 bis 21 Uhr über die Herausforderungen und Perspektiven der Hildesheimer Stadt- und Regionalentwicklung. Der Eintritt zu den „Stadtgespräche“ ist frei.

Die Gesprächsrunde am 18. Mai steht unter der Überschrift „Learning von Hildesheim“. Dazu diskutieren die …

 

13. 04. 2016 -  Land, Kammern und Wohnungswirtschaft wollen Kosten im Neubau senken

Offener Architektenwettbewerb „Wohnraum schaffen“ mit 40.000 Euro dotiert

Hannover/Bremen. Die Niedersächsische Landesregierung, die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) haben erstmals gemeinsam einen offenen Architektenwettbewerb auf den Weg gebracht. Ziel ist es, neue Ideen für bezahlbares Wohnen zu entwickeln und schnellstens umzusetzen. Die Präsidenten der Architektenkammern, Wolfgang Schneider (Niedersachsen) und Michael Frenz (Bremen), sowie vdw-Verbandsdirektor Heiner Pott kündigten an, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs schon im August präsentiert werden sollen. Es werden sechs Preise …

 

12. 04. 2016 -  vdw-Standpunkt

Politische Regulierungswut schadet einkommensschwachen Haushalten

Hannover. Die Mietpreisbremse ist und bleibt eine unglückliche Konstruktion. Der aktuelle Streit zwischen Haus und Grund auf der einen sowie dem Gesetzgeber und Mietervertretern auf der anderen Seite unterstreicht erneut: Mit ordnungspolitischen Maßnahmen kann der Wohnungsmarkt nicht sinnvoll reguliert werden. „Um den bestehenden Frieden zwischen Mietern und Vermietern nicht grundlos aufs Spiel zu setzen, brauchen wir Neubau. Und zwar schnell, viel und zu bezahlbaren Preisen“, sagte Heiner Pott, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachen Bremen (vdw).

Ende …

 

17. 03. 2016 -  vdw-Standpunkt

vdw unterstützt Pläne der Bundesbauministerin zur Stärkung des Wohnungsbaus

Hannover/Bremen. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen begrüßt den Vorstoß von Bundesbauministerin Barbara Hendricks, den sozialen Wohnungsbau stärker als bisher zu unterstützen. Konkret soll der Bund den Ländern bis zum Jahr 2020 jährlich zwei Milliarden Euro für diese Aufgabe zur Verfügung stellen, hat die SPD-Politikerin am Mittwoch im Bundeskabinett vorgeschlagen. Dieser Betrag würde eine Verdoppelung der bisherigen Zahlungen bedeuten.

Sollte sich Ministerin Hendricks in der Bundesregierung durchsetzen, würde dies nach dem geltenden …