Sind Wohnungsgenossenschaften Partner der Kommunen?

Bremen. Landauf, landab fehlt es gerade in Ballungsräumen an bezahlbaren Wohnungen. Die Neubauzahlen sind zuletzt kräftig gestiegen, doch der Bedarf übersteigt das Angebot bei weitem. Wie man dieses Problem in den Griff bekommen kann und welche Rolle Wohnungsgenossenschaften dabei zukommt, diese Fragen werden im Mittelpunkt des „Norddeutschen Genossenschaftstages" am 16./17. Mai im Dorint Parkhotel Bremen stehen. Zu der Veranstaltung werden rund 200 Teilnehmer erwartet. Bürgermeister Dr. Carsten Sieling wird die Tagung eröffnen. Zu den Rednern gehören unter anderem Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium, und Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Veranstaltet wird die Tagung vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) und vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). Heiner Pott, Verbandsdirektor des vdw, erwartet vom Kongress wichtige Signale für das Genossenschaftswesen: „Unsere Wohnungsgenossenschaften engagieren sich für einen sozial verträglichen Wohnungsmarkt. Ihre Mieten liegen zum Teil deutlich unter dem Marktdurchschnitt. Ihre Nachbarschaften sind intakt, die Wohnungen und Häuser in einem guten Zustand. Auch beim Neubau sind die Genossenschaften aktiv. Allerdings dürfen Städte und Gemeinden nicht so tun, als seien Wohnungsgenossenschaften ihre Erfüllungsgehilfen bei sozialem Wohnungsbau. Die Genossenschaften sind in erster Linie ihren Mitgliedern verpflichtet. Diese Position wollen und müssen wir in den Tagen in Bremen deutlich machen."

Weiter zum Programm...

Download der Broschüre "Wohnungsgenossenschaften Partner der Kommunen"